Biologisch Dynamischer Kompost

Solange sich der Mensch von ungesunden Böden ernährt, fehlt dem Geist die Ausdauer, sich aus dem Gefängnis des Körpers zu befreien.  Rudolf Steiner

Bei der Kompostierung werden organische Substanzen (Grünschnitt, Küchenabfälle, Stallmist) durch Kleinstlebewesen und Mikroorganismen zerkleinert und umgebaut. Dabei entstehen komplexe Huminstoffe, die ihre organische Struktur mit zunehmender Kompostreife stetig weiter verändern. Dadurch steigt ihre Kationenaustauschkapazität – das bedeutet, dass mehr Nährstoffe verfügbar sind und giftige Substanzen wie z.B. Schwermetalle im Boden fixiert werden.
Die Anwendung von Kompost sorgt für einen kontinuierlichen Anstieg der organischen Substanz im Boden und führt grundsätzlich zu einer Zunahme des Gehaltes an Kohlenstoff und Stickstoff im Boden.

In der Biologisch Dynamischen Landwirtschaft ist die Verwendung von Präparaten ein besonderes Merkmal. Rudolf Steiner, Begründer des Biologisch Dynamischen Anbaus, beschreibt in seinem Landwirtschaftlichen Kurs einzelne Kompostpräparate, die in ihrer spezifischen Wirkung als Ganzes auf den Kompostprozess wirken.
Sie werden bei der Bereitung dem Kompost zugesetzt. Dabei handelt es sich nicht um Dünger, sondern um geringe Zutaten, die die gesunden, natürlichen Prozess anregen.

Das Kamillenpräparat macht den Kompost „stickstoffbeständiger“ und belebt die Erde.

 

Das Schafgarbenpräparat
wirkt regulierend auf Stickstoff-, Kohlenstoff-, Schwefel- und Kaliumprozesse.

 

 

Das Löwenzahnpräparat
fördert das richtige Verhältnis zwischen Kalium- und Kieselprozessen im Boden.

 

Das Brennesselpräparat
reguliert den Eisenhaushalt und die Stickstoffprozesse im Boden

 

 

 

Das Eichenrindepräparat
fördert die Kaliumprozesse der Pflanze und leitet die formgebenden Kräfte.

 

Das Baldrianpräparat
Badrian ist eine Wärmepflanze und reguliert die Phosphor- und Wärmeprozesse in Boden, Dünger und Pflanze.