Kompostino:
wenn der Blumenkasten vom Bioacker lernt.

Der eigene Garten, egal welcher Größe, dient nicht nur zur Versorgung mit frischen, naturbelassenen Lebensmitteln.
Er erdet auch – im wahrsten Sinne des Wortes.

Zwischen einem nährstoffreichen, lebendigen Boden und gesunden Pflanzen gibt es eine enge Wechselbeziehung.
Tipp 1:
Starte mit dem Beobachten deines Bodens.
Einmal im Frühjahr, bevor das Wachstum beginnt und nach der Ernte im Herbst.
Das tut auch der Seele gut, denn die Gerüche eines lebendigen Boden entspannen und machen glücklich.
weitere Tools für fruchtbare Böden

Tipp 2:
Heilpflanzen sensitiv wahrnehmen und die natürliche Kraft von Heilpflanzen mal auf eine ganz andere Art kennenlernen.
Heilpflanzen sensitiv wahrnehmen

Bioprodukte enthalten mehr wertvolle Inhaltsstoffe und weniger unerwünschte Stoffe als konventionelle Anbauprodukte.

Urs Niggli, 2015

Der Boden ist ein lebendes System – eine Quelle für Nährstoffe und Energie.

Durch die Umwandlung organischer Substanzen werden Nährstoffe für das Bodenleben freigesetzt, die Nährstoffformen für das System Boden bereitstellen – als Grundlage für die Pflanzen, die dann von den Tieren und den Menschen verspeist werden.

Charles Walters, 1993

 

Produktionsmethoden für Nutzpflanzen (konventionelle, ökologische und biologische) haben die Möglichkeit, die Menge der sekundären Pflanzenstoffe in der Kultur signifikant zu beeinflussen und folglich die Gesundheit und Ernährung der Verbraucher zu beeinflussen. 

Richard Neil Bennett, 2006

 

Sämlinge, die mit Kompostextrakten behandelt wurden, produzierten 22–61% mehr Triebbiomasse und 40–66 % mehr Wurzelbiomasse als Sämlinge, die mit mineralischen Düngemitteln behandelt wurden.

 

Jennifer R. Reeves et al., 2010