Naturally Restoring Landscapes and Gardens

Wasser halten.
Böden stärken.
Standorte einordnen.

Kompostino arbeitet an der Schnittstelle von Geologie, biologischen und biochemischen Bodenprozessen und Wasserrückhalt in der Landschaft.

Die Geologie bildet die Grundlage für alle Strukturen einer Landschaft oder eines Ortes und beeinflusst maßgeblich Wasserbewegung, Wasser- und Nährstoffverfügbarkeit, Speicherfähigkeit und Standortstabilität. Diese Zusammenhänge sind oft unsichtbar, schwer einzuordnen und ohne Fachkenntnisse nur schwer verständlich.

Zusätzlich verschärft der Klimawandel Dynamiken: Starkregen trifft auf empfindliche Böden, während Trockenperioden auf begrenzte Wasserspeicher im Untergrund stoßen. Für die Entwicklung wirksamer Lösungen ist daher nicht nur die Oberfläche entscheidend, sondern das Zusammenspiel von Boden, Substrat und geologischen Bedingungen. 


Landschaftliche Prozesse sichtbar machen, um Land, Felder und Gärten zu stärken.

Wasserrückhalt

Landschaft lesen.
Strukturen schaffen.
Wasser halten.

Um dem Klimawandel zu begegnen, werden auf Basis der natürlichen geologischen Gegebenheiten Wasserretentionsteiche und bepflanzte Infiltrationsflächen als naturbasierte Lösungen geschaffen. Sie halten Regen- und Oberflächenwasser in der Landschaft zurück, sodass es versickern und zur Neubildung von Grundwasser beitragen kann. Gleichzeitig wird der Boden mit Feuchtigkeit angereichert, wodurch sowohl Dürreperioden als auch Überschwemmungen abgeschwächt werden. 
Gleichzeitig wird der Aufbau lebendiger, humusreicher Böden gefördert, die zusätzlich Wasser speichern und langfristig in der Landschaft halten.

naturbasierte Wasserretentionssysteme zur Speicherung von Regenwasser und Bildung von Grundwasser.

Landwirtschaft

Wasser verstehen.
Böden stabilisieren.
Erträge sichern.

Landwirtschaftliche Betriebe können ihre Flächen so gestalten, dass sie besser auf Trockenperioden, Starkniederschläge, Erosion und zunehmend extreme Wetterlagen reagieren. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel von Boden, Wasser und den jeweiligen Standortbedingungen – und wie diese Faktoren gemeinsam wirken.

Ziel ist, diese Zusammenhänge fest in dielandwirtschaftliche Bewirtschaftung zu integrieren. Dabei stehen langfristig wirksame Maßnahmen im Vordergrund, die meist mit vorhandener Technik umsetzbar sind und keine hohen Investitionen erfordern. Außerdem sollen die Zusammenhänge verständlich gemacht werden, sodass die Potenziale der eigenen Fläche erkannt werden und deutlich wird, dass nicht jede Fläche gleichermaßen auf Eingriffe reagiert.

Klare Einordnung von Flächen als Grundlage für Entscheidungen zur Anpassung an den Klimawandel.

Projekte

Geowissenschaftliche Analysen.
Flächenpotenziale erkennen.
Lösungen entwicklen.

Projekte, Institutionen und Kommunen erhalten Unterstützung bei der geowissenschaftlichen Analyse von Landschaftsräumen, mit einem Schwerpunkt auf der detaillierten Auswertung von Relief, Wasserabflussverhalten und Bodenparametern mithilfe räumlicher Geodaten, zum Beispiel mit QGIS.

Im Mittelpunkt stehen die physikalischen, biologischen, chemischen und hydrogeologischen Prozesse im Boden und Untergrund, die maßgeblich Infiltration, Grundwasserneubildung, Wasserhaltevermögen und Abflussdynamik bestimmen.

Darüber hinaus werden standortspezifische Maßnahmen zur Förderung von Wasserrückhalt und Aufbau gesunder Böden begleitet, sodass die gewonnenen Erkenntnisse direkt in praktikable Lösungen für den Schutz der Landschaft und eine regenerative Agrarplanung umgesetzt werden können.

Geowissenschaftliche Analyse und Bereitstellung fachlicher Standortinformationen
für klimaangepasste Projektentwicklung

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