KOMPOSTINO

Erdherz  berührt Wissenschaft 

Damit toter Boden wieder lebendig wird

begleitgrün als Auslöser für wandel

Ob private, betriebliche oder kommerzielle Begleitgrünflächen – die meisten von ihnen werden gestaltet, damit sie schöner aussehen, nicht verwildern oder pflegeleichter werden – oder sie werden erst gar nicht beachtet.

Dabei sind Grünflächen, ob in der Stadt oder im ländlichen Umfeld, in ihrer ursprünglichen Funktion wertvolle Speicher für atmosphärischen Kohlenstoff und Regenwasser sowie eine Quelle für Diversität. Das wird bei ihrer modernen Gestaltung leider fast völlig außer Acht gelassen. Das ist besonders schade, da sie ja auch tägliche Begleiter in unserem Alltag sind – zuhause, auf dem Arbeitsweg oder am Arbeitsort, wo sie in ihrer Vielfalt oder „Nichtvielfalt“ auf uns wirken – bewusst oder unbewusst. 

Diesen Flächen wieder ihre ursprüngliche Funktion zuzuordnen und das natürliche Kommunikationsfeld zwischen Mensch und Natur erneut herzustellen, ist eine Herausforderung, die wir in einer Zeit des akuten Klimawandels, der Hochwasser- und Dürreereignisse, des Artensterbens sowie des Verlustes an Naturverbundenheit annehmen sollten.

In meinen Projekten, Workshops und 1:1 Angeboten biete ich Hintergrundwissen und Umsetzung zum klimasensiblen Aufbau von Grünflächen an – ob als Begleitgrünfläche auf dem Firmengelände, als Anbaufläche im privaten Garten oder als öffentliches Gemeindeland. Basis ist meine geowissenschaftliche und bodenkundliche Ausbildung und Erfahrung. Wenn gewünscht lasse ich schamanische Techniken in mein Projektmanagement einfließen, was häufig einen besonderen Shift in der Umsetzung bewirkt.

Galerie: Flächen für potentiellen Wandel mit Impact 

Begleitgrünflächen

Mittelstreifen

Parkanlagen

private Gärten

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Etwa 22.000 Pflanzenarten gedeihen im Berliner Botanischen Garten und erfreuen tagtäglich dessen Besucher. Naturgemäß erzeugt jede Pflanze irgendwann abgestorbene Biomasse, sei es als herabfallendes Laub im jährlichen Zyklus oder als organischer Rest am Ende der Lebenszeit. Botanische Gärten benötigen zudem nicht unerhebliche Mengen Kompost. Beides miteinander zu kombinieren erscheint naheliegend, ist jedoch – vor allem, wenn dies besonders klimafreundlich erfolgen soll – gar nicht so einfach. Von 2010 bis 2015 wurde daher auf dem Kompostplatz, in den Gewächshäusern und im Versuchsgarten des Botanischen Gartens Berlin-Dahlem umfangreich experimentiert und nach einer geeigneten Lösung gesucht.

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